Pastor Robert Terliesner

Ein kurzes Wort zu meinem Leben

Seit 1999 bin ich in Gelsenkirchen als Pastor in der Gemeinde Hl.Familie Bulmke tätig. Ich gehöre zur Gemeinschaft der Oblaten und wohne mit vier weiteren Mitbrüdern im Kloster an der Wanner Straße. Bevor ich hier ins Ruhrgebiet versetzt wurde, war ich Pfarrer in Mainz in den Gemeinden St.Rabanus Maurus und Johannes Evangelist.

Es war mein Wunsch, nach elf Jahren in Mainz eine neue Tätigkeit als Pfarrer aufzunehmen. Davor war ich als Kaplan und Pfarrer in Oldenburg und Freiburg eingesetzt. Mein Diakonat verbrachte ich in Stuttgart bei den Schwaben. So habe ich manche Regionen Deutschlands als Seelsorger kennengelernt.

 So unterschiedlich die Menschen überall auch waren, es hat mir Freude gemacht mit ihnen meinen Glauben zu leben und die Botschaft Jesu zu verkünden. Geboren und aufgewachsen bin ich im Münsterland. Nach dem Abitur trat ich in die Gemeinschaft der Oblaten ein, habe das Noviziat in Engelport gemacht und in Hünfeld, Fulda und Mainz Theologie studiert. 1972 wurde ich in meiner Heimat zum Priester geweiht und arbeitete dann als Seelsorger in den oben erwähnten Städten.

Nun bin ich seit dem 1. Oktober 2014 auf Wunsch der Bistumsleitung in Essen auch Pastor in der Gemeinde Herz Jesu Hüllen. Leicht ist mir das „Ja“ zu dieser zusätzlichen Tätigkeit nicht gefallen. Ich werde jedoch unterstützt durch das neu gebildete Pastoralteam, sodass die Arbeit auf mehreren Schultern verteilt ist. Beherzt – denke ich - werden wir unsere Tätigkeit angehen und hoffen auf eine bereitwillige Unterstützung in der Gemeinde. Nur gemeinsam sind wir stark!

 Auf eine gute Zusammenarbeit


Kaplan Pater Robert Rogoza

Liebe Gemeinde,

Mit Wirkung vom 1. Oktober 2014 wurde ich mit 50% Beschäftigungsumfang in den Gemeinden Herz-Jesu Hüllen und Hl. Familie in Bulmke beauftragt als Kaplan zu arbeiten. Es macht mir viel Freude, in diesen beiden Gemeinden meine seelsorgerischen Aufgaben zu tun.

Wie Sie wissen, komme ich aus Polen. Aufgewachsen bin ich in zwei polnischen Städten: Glogau und Breslau in Niederschlesien. 2008 wurde ich zum Priester geweiht. Als 15-jähriger Junge, ich war gerade in der ersten Klasse des Gymnasiums, habe ich das erste Mal darüber nachgedacht, Priester zu werden. Ein Priester, dem ich in der Schule begegnete, hatte mich sehr beeindruckt und dazu inspiriert.

Meinen Glauben vertiefte ich in der Zeit bis zum Abitur selbst. Interessiert habe ich mich besonders für die Werke des heiligen Augustinus und des heiligen Thomas von Aquin. Auch einige mystische Werke habe ich gelesen. Dazu gehörten vor allem Werke des heiligen Johannes vom Kreuz und Schriften der heiligen Theresia von Avila und Katharina von Genova. Eine Biographie des heiligen Franz von Assisi jedoch fesselte mich am meisten. Nach dem Abitur studierte ich dann an der Breslauer Universität. Während dieser Zeit gehörte ich zur akademischen Gemeinde. Diese wurde von Dominikanern geleitet. Franziskanische Exerzitien, an denen ich nach Abschluss meines Studiums teilnahm, machten mir Mut, in den Franziskaner-Orden einzutreten.

Nach diesem Schritt besuchte ich zwischen 2002 und 2008 das franziskanische Seminar in Lodz und wurde 2008 zum Priester geweiht. Nach der Weihe führte mich mein Weg nach Darlowo (Rügenwald), in ein franziskanisches Kloster.

Dort war ich in der Seelsorge eingesetzt. Zu meinen seelsorgerischen Aufgaben gehörten: der Religionsunterricht am dortigen Gymnasium, Beerdigungen, Taufen, Trauungen, Erstkommunion- und Firmvorbereitung, natürlich die Feier der heilige Messe und vieles mehr. Seit September 2012 bin ich in Deutschland. Zusammen mit meinen Mitbrüdern: P. Adam und P. Christoph wohne ich im Minoritenkloster in Gelsenkirchen-Ückendorf. In diesem Jahr habe ich, neben meinen Aufgaben in der Seelsorge, mein Studium an der Ruhr-Universitätbegonnen mit dem Ziel, im Bereich theologisch-philosophischer Grenzfragen, mit der Doktorarbeit abzuschließen. Ganz herzlich grüße ich Sie mit dem franziskanischen Gruß „Pace e Bene“, Frieden und alles Gute und bitte um das begleitende Gebet für meinen neuen Weg!      

Ihr Pater Robert Rogoza OFM Conv.


Gemeindereferentin Martina Melles

Liebe Gemeinde!

Mein Name ist Martina Melles, seit dem 08.07.2016 bin ich als Gemeindereferentin für die Gemeinden Heilige Familie und Herz Jesu beauftragt. Mit meinem Mann und meinen beiden fast schon erwachsenen Kindern wohne ich in Bottrop. In meiner Freizeit singe und lese ich gerne, ich liebe es unseren Garten zu pflegen und gesellige Abende im Kreise der Familie und unserer Freunde. Bis September war ich seit zwei Jahren in der Pfarrei St. Joseph in Bottrop mit dem Gemeinde-Schwerpunkt St. Johannes Bottrop-Boy tätig. Gemeindeassistentin heißt, ich bin noch in der Ausbildung. Diese dauert insgesamt vier Jahre und umfasst ein Fernstudium der Theologie, eine pastoralpsychologische, eine pastoraltheologische und eine Ausbildung im Schuldienst, was allesamt parallel zur Arbeit in der Gemeinde stattfindet. Deshalb kann es sein, dass sie mich nicht immer in der Gemeinde antreffen, da ich ausbildungsbedingt häufig in Münster bin. Ich freue mich sehr, dass ich das Team mit Pater Robert Terliesner, Pater Hans-Joachim Lüning und Pater Robert Rogoza unterstützen darf. Des Weiteren freue ich mich auf viele gute Begegnungen mit Ihnen in der Gemeinde.

Glück Auf!


Pater Hans-Joachim Lüning

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