Kaplan Pater Robert Rogoza

Liebe Gemeinde,

 

Wie Sie wissen, komme ich aus Polen. Aufgewachsen bin ich in zwei polnischen Städten: Glogau und Breslau in Niederschlesien. 2008 wurde ich zum Priester geweiht. Als 15-jähriger Junge, ich war gerade in der ersten Klasse des Gymnasiums, habe ich das erste Mal darüber nachgedacht, Priester zu werden. Ein Priester, dem ich in der Schule begegnete, hatte mich sehr beeindruckt und dazu inspiriert.

Meinen Glauben vertiefte ich in der Zeit bis zum Abitur selbst. Interessiert habe ich mich besonders für die Werke des heiligen Augustinus und des heiligen Thomas von Aquin. Auch einige mystische Werke habe ich gelesen. Dazu gehörten vor allem Werke des heiligen Johannes vom Kreuz und Schriften der heiligen Theresia von Avila und Katharina von Genova. Eine Biographie des heiligen Franz von Assisi jedoch fesselte mich am meisten. Nach dem Abitur studierte ich dann an der Breslauer Universität. Während dieser Zeit gehörte ich zur akademischen Gemeinde. Diese wurde von Dominikanern geleitet. Franziskanische Exerzitien, an denen ich nach Abschluss meines Studiums teilnahm, machten mir Mut, in den Franziskaner-Orden einzutreten.

Nach diesem Schritt besuchte ich zwischen 2002 und 2008 das franziskanische Seminar in Lodz und wurde 2008 zum Priester geweiht. Nach der Weihe führte mich mein Weg nach Darlowo (Rügenwald), in ein franziskanisches Kloster.

Dort war ich in der Seelsorge eingesetzt. Zu meinen seelsorgerischen Aufgaben gehörten: der Religionsunterricht am dortigen Gymnasium, Beerdigungen, Taufen, Trauungen, Erstkommunion- und Firmvorbereitung, natürlich die Feier der heilige Messe und vieles mehr. Seit September 2012 bin ich in Deutschland. Zusammen mit meinen Mitbrüdern: P. Adam und P. Christoph wohne ich im Minoritenkloster in Gelsenkirchen-Ückendorf. In diesem Jahr habe ich, neben meinen Aufgaben in der Seelsorge, mein Studium an der Ruhr-Universitätbegonnen mit dem Ziel, im Bereich theologisch-philosophischer Grenzfragen, mit der Doktorarbeit abzuschließen. Ganz herzlich grüße ich Sie mit dem franziskanischen Gruß „Pace e Bene“, Frieden und alles Gute und bitte um das begleitende Gebet für meinen neuen Weg!      

Ihr Pater Robert Rogoza OFM Conv.



Pater Hans-Joachim Lüning

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