Heizen in Corona-Zeiten

Pfarrei | #corona

Um das Infektionsrisiko in unseren Kirchen möglichst gering zu halten, wird es in der kalten Jahreszeit nicht möglich sein unsere Kirchen wie gewohnt zu heizen.

Liebe Schwestern und Brüder,

die Corona-Epidemie schränkt unser Leben sehr ein und greift mittlerweile in die meisten Bereiche des Alltags.

Auch als Kirchen sind wir dabei in jeder Hinsicht ebenso betroffen.

Heute möchten wir Sie darüber informieren, dass es in der kommenden Winterperiode nicht möglich sein wird, die Kirche in der bisher gewohnten Art zu beheizen. Wenn auch das Thema Wärme in den kirchlichen Gebäuden vermutlich noch nie zur Befriedigung aller Bedürfnisse und Wünsche auch in der Vergangenheit hat führen können, so müssen wir uns in den Kirchen, in denen eine Umluftheizung vorhanden ist, darauf einstellen, dass nur in sehr eingeschränkter Weise eine Beheizung in den nächsten Monaten möglich sein wird.

Es gilt als sicher, dass die Infektion über Aerosole einer der Hauptinfektionswege ist. Der Verteilung von Aerosolen muss also nach Möglichkeit entgegengewirkt werden. Nun bieten Kirchenräume durch ihr großes Volumen die Chance zu einer weiträumigen Verteilung der Aerosole auch in die höheren Raumregionen. Dies hat bei der doch nur kurzen Nutzung des Raumes für die Gottesdienste Vorteile.

Allerdings kann man leider nicht sicher sein, wohin die Aerosole transportiert werden und ob sie durch die Luftbewegungen wieder in die Region der Besucher*innen befördert werden.

In der Heizperiode stehen wir daher vor dem Problem, dass Heizungen und insbesondere Warmluftheizung eben diese Luftzirkulation im Raum verursachen. Diese Lufbewegungen müssen und wollen wir zu unserem Schutz unbedingt vermeiden.

Daher bitten wir Sie, sich darauf auch kleidungstechnisch einzustellen. Wir bedauern ehrlich, auch mit dieser Maßnahme dazu beitragen zu müssen, dass es für Sie schwieriger sein könnte, an den Gottesdiensten teilzunehmen.

Bleiben wir solidarisch und hoffnungsvoll, dass all diese aktuellen Maßnahmen dazu beitragen können, dass wir uns schützen und auf eine Zeit schauen, die uns bald wieder ein Leben möglich machen wird, wie wir es gewohnt sind und uns erhoffen.

Ihr

Markus Pottbäcker                           

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