AUF EIN WORT

Pfarrei

Liebe Schwestern und Brüder!

Nach einer langen Zeit von Festen und geprägten Zeiten, beginnt nun auch in der Liturgie der Kirche wieder die normale Zeit!

Vom Advent an über die Weihnachtszeit, dann kurz unterbrochen durch die Zwischenzeit bis zum Aschermittwoch, dann über die Fasten- und Osterzeit bis zum Fest Fronleichnam, spannt sich ein langer Bogen der großen geistlichen Geheimnisse des Christentums. Weihnachten, Ostern und Pfingsten sind die zentralen Feste, aber auch die besonderen Tage wie Christi Himmelfahrt, Dreifaltigkeitssonntag und nun zuletzt Fronleichnam; und all diese Tage erinnern uns immer wieder daran, was Gott alles um unseretwillen getan hat.
Wenn wir jetzt für die Zeit bis zum 1. Advent wieder eintauchen in die liturgisch nicht geprägte Zeit, die durch das Hoffnungsgrün der Gewänder geprägt ist, dann sollen uns aber diese Geheimnisse des Glaubens dennoch präsent und in Erinnerung bleiben.
Menschwerdung Gottes, seine Hingabe in Leid und Tod, vor allem aber seine
Auferstehung und Himmelfahrt sollen nicht nur bestimmte Zeiten im Jahr besonders prägen durch besondere Feiern, sondern eigentlich jeden Tag!
Und das ist dann auch die wahre Normalität, das also, was sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen kann und soll. Normalität kann langweilig werden; aber spätestens jetzt spüren wir alle, wie schön auch langweilige Zeiten sein können, da uns Kontakte und ein normaler Alltag genommen worden sind.
Ich wünsche Ihnen allen daher in aller Un-Normalität das Normale der Hoffnung und des Glaubens aus der Erinnerung an das, was Gott an und für uns Menschen getan
hat!

Viel Segen für Sie alle,
Ihr Propst Markus Pottbäcker

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