Es ist kein Friede im militärischen Sinne, es ist der Friede des Herzens!

Gemeinde St. Augustinus

„Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“, so beginnt das berühmte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Wer mag schon gerade in genau diese Worte einstimmen?

Die Tage, in denen wir uns gerade auf das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel vorbereiten laden alles andere als zum Jauchzen und Frohlocken ein; eher zum Klagen und Jammern.
Das Virus greift selbst in die so besonderen Tage um das Weihnachtsfest so massiv in unser Leben ein, dass es alle Vor-Freude zu rauben scheint, ja sogar die restliche Stimmung noch zerstören scheint.
Das alles kann geschehen; die neuerlichen Verschärfungen im Alltag können dazu führen. Aber, was auch immer geschieht, es ändert nichts daran, dass Weihnachten kommt und dass wir damit erinnern an das einmalige und unüberbietbare Kommen des Gottessohnes Jesus Christus!
Das bleibt, denn es ist geschehen und kann nie wieder rückgängig gemacht werden! Gott wollte Mensch werden und hat es getan vor über 2000 Jahren. Der biblische Bericht ist nüchtern und rührt doch immer wieder sehr; so sehr, dass wir auch noch nach so langer Zeit dieses Fest begehen und die vielen Bilder um die Geburt Jesu herum in unsere Bilder einfließen lassen.
Daher die Krippen, der Tannenbaum, das Licht usw.
Wenn auch in diesem Jahr alles nicht so ist, wie in den Jahren zuvor, so können wir uns vielleicht genau dadurch beschenken lassen durch das Weihnachtsfest, ganz so, wie es am Anfang auch mal war.
Ich wünsche Ihnen allen von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest; ein Fest, das Segen entfaltet, wenn Traurigkeit und Einsamkeit sie überkommen! Ich wünsche Ihnen ein tiefes Gefühl jenes Friedens, den die Engel verkündeten. Es ist kein Friede im militärischen Sinne, es ist der Friede des Herzens!
Gehen Sie so im Frieden dann in das Neue Jahr, mit der Hoffnung und Zuversicht, die uns das Weihnachtsfest jedes Jahr erneuert!
Mit ganz herzlichem Gruß,
Ihr
Markus Pottbäcker

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