LEBEN IM HEUTE GESTALTEN

Gemeinde St. Augustinus

Liebe Mitchristen,

in kurzer Zeit hat sich unser aller Leben stark verändert: Kontakte sind auf ein Minimum reduziert. Es ist still geworden in unseren Städten. Nachrichten von neuen Infektionen und neuen Maßnahmen häufen sich; erschreckend die Zahl der Todesfälle, weltweit. – Corona hat uns alle fest im Griff!

Zum Gottesdienst können und dürfen wir jetzt nicht zusammenkommen. In dieser „Zeit der Trennung“ lade ich Sie herzlich ein, die Heilige Messe über die Medien mitzufeiern. – Hören wir auf Gottes Botschaft! Im Evangelium dieses Sonntags erzählt Johannes (11,1–45) von der Auferweckung des Lazarus und ich lese:
„Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt,
wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Ich spüre: Es ist ein anstößiges, ein provozierendes Wort. Man kann sich daran stoßen. Es reizt zum Widerspruch: Das gibt es doch nicht! Das kann ich nicht glauben! Alles, was Leben stört, zerstört, selbst der Tod soll seine Grenze gefunden haben?
Mit diesem Wort „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ fragt Jesus mich und uns: Glaubst du, vertraust du, glaubt ihr, vertraut ihr darauf, dass nicht der Tod, sondern ICH das letzte Wort habe?
Nicht der Tod, sondern Jesus hat das letzte Wort, und das heißt Leben!
Wir alle, ob alt oder jung, ob krank oder gesund, wir alle, die wir von dieser
Corona-Krise betroffen sind; alle, die wissen oder auch nur erahnen, dass dieser Jesus für unser Leben wichtig ist, sollten diese Botschaft hören und uns damit auseinandersetzen: Nicht der Tod, sondern Jesus hat das letzte Wort und das heißt Leben!
Die Botschaft Jesu wird uns GELASSENHEIT, MUT und HOFFNUNG schenken, damit wir mit BESONNENHEIT und gut überlegt unser LEBEN IM HEUTE GESTALTEN.
Das ist mein Wunsch an uns alle!
Freundliche Grüße aus dem Oblatenkloster und denken Sie daran: Ostern und die Auferstehung kommen! Das Leben ist stärker als der Tod!
Ihr Pater Werner Pieper.

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