Meine Verabschiedung von der Gemeinde und der Pfarrei St. Augustinus

Gemeinde St. Augustinus

Liebe Gemeinde,

Am Sonntag, 18. April war ursprünglich meine Verabschiedung von der Gemeinde und der Pfarrei St. Augustinus geplant. Corona bedingt kann diese allerdings nicht stattfinden. Das ist für viele Menschen - mich eingeschlossen - sehr traurig.

Und doch: in der aktuellen Pandemie-Lage gilt es, Kontakte zu vermeiden, auf ein Minimum zu beschränken und vor allem jegliche Menschenansammlung zu verhindern. Die Verabschiedung eines Pastors gehört ganz sicher zu dieser Veranstaltungskategorie.
Es ist wie bei allen Hochzeiten, Jubiläen, Geburtstage usw., die ebenfalls seit Ausbruch der Pandemie nicht gefeiert werden können.
In der kommenden Woche (ab dem 19. April) wird mein Hausstand für den Umzug nach Tokyo bzw. für die jahrelang-andauernde Einlagerung vorbereitet.
Ab dann werde ich selbst nur noch aus zwei Koffern heraus leben, die mit dem Notwendigsten gefüllt sein werden - es wirkt für mich wie Urlaub in Gelsenkirchen. Bis zu meiner Ausreise wohne ich weiterhin im Gästezimmer des Pfarrhauses von St. Augustinus. Wie lange diese „Übergangszeit” andauern wird, ist noch nicht klar. Das Einreisevisum für Japan ist beantragt, wird aber aufgrund der Pandemie aktuell nicht bearbeitet. Somit werden Sie mich auch weiterhin in den Mai hinein noch hier in Gelsenkirchen als Gast(Priester) sehen und erleben.
Viele Menschen und Gruppierungen haben mich in den zurückliegenden Ta-gen/Wochen gefragt, ob ich mir etwas zum Abschied wünsche; vor allem der Wunsch nach einem Geschenk war/ist hier im Fokus der Fragestellung. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich ab dem 19. April keine Geschenke mehr entgegen nehmen kann, die ich in den beiden verbleibenden Koffer bzw. im Handgepäck mitnehmen möge. Jedes Geschenk ist - davon bin ich fest überzeugt - mit Liebe und Bedacht ausgewählt, passt aber nicht in mein Reisegepäck; und vermutlich auch nicht in meine deutlich kleinere Wohnung in Tokyo.
Über Post - nach Japan - würde ich mich freuen. Das wäre vielleicht für die Eine oder den Anderen eine Pandemie-bedingte Alternative. Schreiben Sie mir gerne nach Japan! In den ersten Wochen des Eingewöhnens dort, werde ich mich ganz sicher über die Lebenszeichen aus meiner alten Heimat freuen. Und wenn Sie meine zukünftige Arbeit in Tokyo unterstützen möchten, würde ich mich über eine Geldspende zugunsten „Bedürftiger Deutscher in Tokyo/Japan“
freuen.
Meine neue Adresse (ab 1. Juni 2021) lautet:
3-7-8 Nozawa,
Setagaya-Ku, Tokyo 154-0003
Japan

Zur inhaltlichen und gottesdienstlichen Verabschiedung entsteht in den kommenden Wochen ein Video, dass Sie bald auf unserer Homepage einsehen können.

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 Berg Fuji - Japan