Tätigkeitsbericht

 

Tätigkeitsbericht des Gemeinderats St. Josef

zur Gemeindeversammlung am 5./6. Oktober 2018

 1. Statistische Daten unserer Gemeinde im Berichtszeitraum (und davor)

Zahl der Ückendorfer:  7.842 im Jahr 2000      (100%)
Gemeindemitglieder:   6.075 im Jahr 2012      (78%)
(fortgeschrieben ca.:)   5.350 im Jahr 2018      (68%)
d.h. eine jährliche Rate von ca. – 2%, das entspricht einer Halbierung in ca. 35 Jahren)
Zahl der Gottesdienstbesucher an den Zählwochenenden (jeweils am zweiten Sonntag in der Fastenzeit und am zweiten Sonntag im November): Im Schnitt ungefähr 450

2. Mitglieder des Gemeinderates St. Josef, Vorstand, Ausschüsse und Delegationen

Die folgenden 12 gewählten Mitglieder gehörten dem Gemeinderat St. Josef an:

  • Wolfgang Beneken
  • Hans Gerd Berk
  • Maria Bracke
  • Michael Flashove
  • Elisabeth Gill
  • Andrea Holtmannspötter
  • Christel Kraska
  • Christoph Lottritz
  • Dr. Andrea Redeker
  • Ulrike Steuke
  • Ullrich Stiegemann
  • Mechthild Ullrich

2 berufene Mitglieder: Robert Schlüter, Torsten Kuball
(Kursiv geschrieben: erneute Kandidatur 2018)

Als Seelsorger: Pastor Pater Adam Kalinowski, Kaplan Pater Lukas Sliwinski Dem Vorstand des Gemeinderats gehörten an:

  • Vorsitzender:                             Wolfgang Beneken
  • Stellvertretende Vorsitzende:    Maria Bracke, Mechthild Ullrich
  • Schriftführer:                             Christoph Lottritz
  • Pastor:                                      Pater Adam

In den Pfarrgemeinderat unserer Pfarrei St. Augustinus wurden seitens unserer Gemeinde delegiert:
„geborene“ Vertreter: Wolfgang Beneken, Pater Adam
gewählte Vertreter:    Mechthild Ullrich, M. Bracke (seit 2017),                                                           C. Kraska (bis 2017)

Der Pfarrgemeinderat besteht überwiegend aus Delegierten der fünf Gemeinderäte unserer Pfarrei. Er traf sich im Berichtszeitraum elfmal, und weitere viermal mit dem Kirchenvorstand.

In die Vereinsgemeinschaft St. Josef wurden durch den Gemeinderat delegiert:
Wolfgang Beneken, Andrea Holtmannspötter, Ullrich Stiegemann

 3. Tätigkeit des Gemeinderates

Im Wesentlichen widmete sich der Gemeinderat vor allem den wiederkehrenden Anlässen des (Kirchen-) Jahres, vor allem den Absprachen zur Planung der

Osterzeit und Weihnachtszeit, Fronleichnamsprozessionen,
Gemeindefeste, Franziskusfeste, besondere Andachten

Vieles geschah dabei in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Verbänden und Gruppen unserer Gemeinde sowie durch die Unterstützung einzelner Gemeindemitglieder. Für alle Mithilfe und Übernahme von Verantwortung möchten wir ausdrücklich danken!

Ebenfalls regelmäßige Aufgabe war die Förderung der Kommunikation durch:

  • Herausgabe des Gemeindebriefs zweimal im Jahr
  • Austausch und Absprachen mit Gruppen und Verbänden
  • Vertretung der Gemeinde gegenüber der Pfarrei

Hier gilt unser Dank wiederum allen, die uns als Gesprächspartner offen und fair begegnet sind sowie allen, die als Verantwortliche in Redaktion und Verteilung des Gemeindebriefs mitgewirkt haben.

Der Gemeinderat befasste sich (teilweise auch häufiger) mit einzelnen Fragen:

  • Zukunftsbild des Bistums, Präventionskonzept, Willkommenskultur,
  • Visitation des Provinzials 2015, 50 Jahre St. Thomas Morus 2016,
  • Internationales Café, Gottesdienstordnung, GEMA,
  • Verabschiedungen, Jubiläen und Einführungen der Geistlichen.

Ein wichtiges Thema der letzten Jahre war der Pfarrei-Entwicklungsprozess:

Zwar war der Gemeinderat als Gremium nicht unmittelbar beteiligt. Federführend war eine Koordinierungsgruppe der Pfarrei, der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand. Unter Beteiligung zahlreicher Personen aus unserer Gemeinde und aus den anderen Gemeinden haben diese Gremien im Herbst 2017 ein Votum an den Bischof formuliert. Im Verlauf dieses Prozesses wurde im Gemeinderat immer wieder über Verfahrensfragen und Inhalte informiert und beraten.

Finanzierung der Tätigkeiten:

Die Einnahmen aus dem Gemeindefest wurden überwiegend für Missionsprojekte unserer Patres verwendet. Der Gemeinderat verfügt über kein eigenes Geld. Ausgaben im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit werden aber von der Pfarrei erstattet. 

4. Perspektiven für die Zukunft der Kirche in Ückendorf

In den kommenden Jahren werden die Gremien unserer Pfarrei St. Augustinus weiterhin Fragen der Entwicklung unserer Pfarrei beraten und entscheiden. Näheres findet sich dazu in unserem Gemeindebrief. Die folgenden Grafiken (Gelsenkirchener Süden aktuell und 2030) veranschaulichen einzelne Fragestellungen, die sich hierzu ergeben.

Der Ückendorfer Gemeinderat wird sich in diesem Prozess einbringen und den Pfarreigremien zuarbeiten. Das gemeinsame Interesse wird sein, möglichst gute Lösungen für die Zukunft der Kirche im Gelsenkirchener Süden zu finden!

Um diese Arbeit erfolgreich leisten zu können, setzen wir darauf, dass sich zahlreiche Gemeindemitglieder weiterhin engagieren in einzelnen Aufgaben und auch in den Ausschüssen, die der Gemeinderat für einzelne Bereiche des Gemeindelebens einrichten will.

Das 25. Ortsjubiläum unserer Franziskaner-Minoriten am letzten Wochenende mit der großen Beteiligung der Gemeinde war ein bestärkendes Zeichen! Es gab dabei deutliche Signale, dass sowohl die Pfarrei als auch der Orden an einer weiteren Zusammenarbeit sehr interessiert sind. Ermutigend ist auch die Tatsache, dass sich auch zu den jetzt anstehenden Wahlen zahlreiche Gemeindemitglieder dazu bereitfinden, Verantwortung für die Zukunft unserer Kirche vor Ort zu übernehmen.

Gelsenkirchen-Ückendorf, am 5./6. Oktober 2018

Für den Gemeinderat
Wolfgang Beneken