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Pfarrei | #veranstaltung

Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938

Die Demokratische Initiative ruft auf zu Schweigezug und Kundgebung am Abend des 9. November

Stellung beziehen gegen Diskriminierung und Gewalt – das ist in einer Zeit eskalierender Konflikte wichtiger denn je.

Am Jahrestag der Novemberpogrome des Jahres 1938 findet um 18:30 Uhr ein Schweigezug zum Mahnmal für die jüdischen Zwangsarbeiterinnen auf dem Friedhof Horst-Süd, Am Schleusengraben, statt. Anschließend ist um 19 Uhr eine Kundgebung, auf der nach der Begrüßung durch Judith Neuwald-Tasbach der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und dem jüdischen Gebet der Trauernden, Kaddisch, zwei Gedenkreden gehalten werden. Es sprechen Karin Welge, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen und Schirmherrin der Demokratischen Initiative, sowie Thomas Kutschaty, NRW-Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Ein breites Bündnis Gelsenkirchener Parteien, Vereine und Verbände ruft zur zahlreichen Teilnahme auf! Treffpunkt für den Schweigezug ist am Donnerstag, 9. November um 18:15 Uhr am Schloss Horst (Vorburg), Turfstraße 21.

Im Anschluss an Schweigezug und Kundgebung findet im Café des Alfred-Zingler-Hauses, Margaretenhof 10-12, die Veranstaltung "Ich bin jung, was hat der Holocaust mit mir zu tun?" statt. Junge Menschen aus der Performance-Gruppe des Consol-Theaters haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt und präsentieren persönliche Statements und Impulse. Es wird eingeladen zum Gedankenaustausch bei heißer Suppe und kalten Getränken. 

Um Anmeldung bis 5.11. unter veranstaltungen.ini.azh@gmx.de wird gebeten. 

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