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VIEL HILFT VIEL - Besucherrekord in der Offenen Kirche Schalke

Es lag in der Luft, als wir am Samstag um 13 Uhr die Kirche St. Joseph öffneten, der FC Schalke würde heute den direkten Wiederaufstieg in die erste Liga schaffen. “Blau und Weiß” tönte es vom Grilloplatz in Schalke herüber, als wir die Poller und die Kirche standesgemäß schmückten. Viele Fans waren schon jetzt, über sieben Stunden vor Spielbeginn, unterwegs.

Aus ganz Deutschland und vielen Ecken Europas kamen die Fans zum Spiel angereist. Viele von ihnen haben sich in unserem Gästebuch verewigt. Ein Abstecher in die Offene Kirche Schalke mit ihrem Fußballfenster gehörte für sie vor einem Spiel, bei dem es gefühlt um alles geht, einfach dazu.

 

Dabei war es für uns oft gar nicht so einfach die passenden Worte in der richtigen Sprache zu finden. Mit Händen und Füßen unterhielten wir uns mit den Fans aus England, der Schweiz, Österreich und St. Pauli, wenn wir ihnen das “Fußballfenster” erklärten und anhand der weiteren Fenster ein wenig von der Geschichte Schalkes sowie des Ruhrgebietes erzählten.

 

Mit dem Anzünden einer blau-weißen Kerze schickten die Fans kurze Stoßgebete zum Himmel. “Am Ende sind so viele davon zusammen gekommen, dass der liebe Gott die Schalker nur erhören kann”, meinte ein Teammitglied schmunzelnd mit Blick auf die vielen brennenden Lichter. Oder “viel hilft viel” formulierte eine Andere.

 

Einige von uns machten sich am späten Nachmittag auf nach Erle in die evangelische Matthäuskirche, um dort den ökumenischen Saisonabschlussgottesdienst mitzufeiern. Es ist mittlerweile schon gute Tradition, dass Offene Kirche Schalke, der Fanclub Mit Gott auf Schalke, der Gospelchor Light of hope und die evangelischen Gemeinde gemeinsam den Gottesdienst zu Beginn und am Ende der Saison organisieren. Viele Fans waren hergekommen, um ihrer Gemeinschaft nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch als Christ*innen Ausdruck zu verleihen. In den Fürbitten, ging es weniger um spezielle blau-weiße Anliegen als vielmehr um Fairness, ein gutes Miteinander und um die Mütter, die ihre Kinder Woche für Woche zum Fußball fahren und gefahren haben.

 

Eine Stunde vor Anpfiff wurde es ruhiger in Schalke. Die Fans machten sich nun eilig auf ins Stadion oder in die Kneipe und die Mitglieder des Teams Offene Kirche, die keine Karten für die Arena hatten, konnten sich mit Pizza vor dem Abbau, dem Aufräumen und für den weiteren Fußballabend stärken.

 

Sehr, sehr viel später nach dem Spiel und nach dem Feiern auf der Schalker Meile trafen sich einige unserer Teammitglieder an der Kirche wieder. Sie wünschten sich eine guten Nacht und Glück auf(steiger).

 

Gück auf

Ihr und euer Team Offene Kirche Schalke

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